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WordPress: Das unkomplizierte Content Management System

WordPress Entwickler und Webdesigner

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WordPress ist das beliebteste Content Management System (CMS) weltweit. Ein Content Management System (auf Deutsch auch Redaktionssystem genannt) ist eine Software, die unter Anderem zur Gestaltung und zur Unterhaltung einer Webseite dient.

WordPress hat mehrere große Vorteile. Die Software ist relativ einfach aufgebaut und wer WordPress benutzen möchte, braucht keine nennenswerten Vorkenntnisse. Jeder, der die klassischen Computerprogramme wie Windows, Word oder Internetbrowser problemlos bedienen kann, wird sich auch problemlos in die Grundlagen von WordPress hineinfuchsen können.

Außerdem ist WordPress völlig unabhängig von dem Computer oder dem Betriebssystem des Nutzers, der WordPress benutzen möchte. Alles was nötig ist, um mit WordPress eine Webseite zu erstellen ist ein Internetfähiger Computer, ein Webbrowser und ein Internetzugang. Das ist alles.

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Außerdem ist WordPress ein Open Source Programm – das heißt, das Programm ist kostenlos und jeder kann nach eigenem Gutdünken verändern. Die Kosten, die mit einer Webseite verbunden sind, die mit WordPress erstellt werden, belaufen sich nur auf die Kosten für das Hosting der Webseite – die je nach Anbieter und Serverleistung variieren – und der Arbeitsleistung, die für die Erstellung und den Unterhalt der Seite nötig ist.

Diesen Punkt sollte man nicht unterschätzen. An sich ist eine Webseite schnell erstellt, aber eine Webseite darf nicht als einmaliger Aufwand angesehen werden. Vielmehr handelt es sich um ein lebendiges Aushängeschild, das fortlaufend aktualisiert werden muss. Ansonsten kann man sich die Arbeit fast sparen. Wer diesen (teilweise sehr großen) Aufwand nicht selbst leisten kann, für den gibt es Dienstleister wie die clipworker™ WordPress Wartung, die die Webseitenpflege übernehmen können.

Wie erstellt man eine Webseite mit WordPress?

Um eine Webseite mit WordPress zu erstellen, muss man sich zuerst WordPress herunterladen – hier kann man sich zwischen den Versionen wordpress.org und wordpress.com entscheiden. Unter anderem weil es für die wordpress.org Version deutlich mehr Erweiterungen gibt, ist es für die allermeisten Nutzer sinnvoll, sich mit der wordpress.org Version zu befassen.

Außerdem muss ein Hostinganbieter gewählt und eine Domain gemietet werden, unter deren URL die Webseite am Ende erreichbar sein wird. Theoretisch kann auch erst die Seite auf dem Computer erstellt werden und dann die URL gemietet werden, wenn alles fertig ist. Vor allem für all diejenigen, die nur nebenbei eine Seite unterhalten und nicht sehr viel Zeit in diese investieren können, ist das eine Möglichkeit Kosten einzusparen.

Sobald WordPress auf dem Computer installiert ist, kann man sich mit den Zugangsdaten in seinem „Backend“ – also wo der Inhalt der Seite erstellt und gestaltet wird – anmelden und loslegen.

So entsteht die erste Seite mit WordPress

Wenn man sich bei WordPress einloggt, sieht man als erstes das sogenannte Dashboard. Hier erhält man eine Übersicht über alles, was für die Seite wichtig ist.

Mit dem WordPress Editor, der ähnlich wie ein normaler Texteditor aufgebaut ist, kann man seine Webinhalte schreiben, gestalten und weiterentwickeln (Es ist aber empfehlenswert, alle Textbeiträge zuerst in einem normalen Textprogramm wie Microsoft Word vorzuschreiben. Hierin arbeitet es sich angenehmer – vor allem wer sich mit den Grundlagen der Textformatierung auskennt, denn WordPress übernimmt automatisch Formatierungen wie H1, H2 usw.).

Außerdem ist der Editor dafür da, weitere Inhalte wie Bilder und Videos in einer Seite einzufügen. Die einzelnen Inhalte werden in WordPress, wenn du die Seite oder den Beitrag gestalten möchtest, wie einzelne Bausteine dargestellt. Diese einzelnen Bausteine kannst du sehr frei auf der Seite anordnen und damit eine ganz individuelle Seite gestalten.

Wofür sind WordPress Plugins da?

WordPress ist gewissermaßen nur das Grundprogramm für die Gestaltung einer Webseite. Man kann es sich ähnlich vorstellen, wie einen Sandkasten. WordPress wäre der Rahmen für den Sandkasten und der Sandkasten die Webinhalte. Um die Webinhalte wirklich zu gestalten sind Werkzeuge wie Schaufel oder Eimer nötig – die WordPress Plugins oder Zusatzprogramme.

Eines der wichtigsten Plugins für alle, die möchten, dass Nutzer die Seite über Suchmaschinen wie Google finden können, ist das Plugin SEO Yoast.

Suchmaschinenoptimierung mit WordPress

SEO ist die Abkürzung für Search Engine Optimisation oder Suchmaschinenoptimierung. SEO dient dazu, eine Webseite so zu gestalten und im Internet publik zu machen, damit sie möglichst gut von einer Suchmaschine, vor allem Google, gefunden wird.

Hierzu zählt vor allem die fortlaufende Aktualisierung der Inhalte und deren professionelle Gestaltung. Optimierte Inhalte werden von Suchmaschinen weiter oben auf der Ergebnisseite präsentiert. Dazu gehört die geschickte Formulierung von Texten, die passende Wahl der URL von Unterseiten, die Angabe von ALT-Tags und einiges mehr. Damit die Seite auch dauerhaft weit oben angezeigt wird, müssen die Inhalte auch immer wieder aktualisiert werden. Denn Suchmaschinen versuchen ihren Nutzern immer aktuelle Inhalte präsentieren und irgendwann werden alte Inhalte schlechter bewertet.

 Das Plugin Yoast ist ein nützliches Hilfsmittel um darzustellen, wie gut eine WordPress-Seite für Suchmaschinen optimiert ist. Es hilft vor allem denjenigen dabei, eine Webseite entsprechend zu gestalten, die wenig Expertise auf diesem Gebiet haben.

Was sind WordPress Themes?

Für alle, die ihre Webseite nicht von Grundauf selbst gestalten können oder wollen, gibt es im Internet ein fast unerschöpfliches Reservoir an Wordpress Themes. Das sind Pakete, die die grobe Gestaltung einer Seite vorgeben. Viele der Designs sind genauso wie WordPress kostenlos und lassen sich im Nachhinein individualisieren.

Wie Aufwendig ist der Unterhalt einer WordPress Seite?

Wie schon gesagt, ist die Erstellung einer Seite nur die halbe Miete. Denn wer möchte, dass eine Seite auch von Nutzern gefunden wird, der muss diese auch fortlaufend aktuell halten. Neben der immer wieder neuen Aktualisierung der Inhalte, muss auch eine Webseite immer wieder auf die aktuell wichtigen SEO-Strategien überprüft werden. Denn das Internet ist ein unglaublich schnelllebiger Raum und Suchmaschinen werden auch ständig immer weiter verbessert.

Mit steigendem Traffic auf der Seite, ist es auch wichtig, dass die Leistungsfähigkeit der Seite immer wieder überprüft wird. Denn Untersuchungen zeigen, dass Besucher schneller eine Seite wieder verlassen, wenn eine bestimmte Ladezeit überschritten wird. Dafür ist auch eine Pflege der Software-Komponenten wichtig. Damit hier durch Fehler keine Unfälle passieren und wichtige Daten verloren gehen, sollte auch regelmäßig ein Backup der Seite erstellt werden.

Einmal eine Seite zu erstellen ist also schnell und einfach getan – aber diese wirklich zu unterhalten ist sehr aufwendig. Wer das nicht leisten kann oder sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren möchte, der kann diese Arbeit auch an einen Experten abgeben.

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Veröffentlicht von Gastautor

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