Hardware / Geräte

Webdesign auf Android-Tablets

WordPress Entwickler und Webdesigner

Auch wenn man die ersten Kenntnisse am Computer lernt und auf Grund der Code- und Texterstellung zunächst mit einem echten Desktop PC oder mit dem Notebook angefangen hat, wird man dennoch feststellen können, dass die Tablets von heute lange keine ausschließlichen Freizeitgadgets für die Couch mehr sind. Durch die Hardware, die sich grundlegend verändert hat, sind mehrere, Resourcenaufwendigere Applikationen und Programmier-Tools nutzbar und laufen vor allem sehr flüssig. So gibt es eine Auswahl aus Soft- und Hardware Kombinationen, die einem Webdesigner keine Wünsche mehr offen lassen.

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Zur Software: Die App HTML5 Reference bildet das zukunftssichere Programm für die Erstellung von HTML5-Codes. Der Editor und die Liste der weitgehend multimedialen Befehle bieten eine gute Übersicht über die Möglichkeiten, die man auch Plattform und OS-übergreifend besitzt, Internetseiten zu gestalten. Wer mit dem Rohbau der vom Android kreierten Webpage fertig ist, findet anschließend mit Color Palette – Iromihon eine passende App für Farbcodes und Hexadezimalwerte, die sich kinderleicht kopieren und anschließend als line-in in den Code bzw. HTML Text einfügen lassen. Um nach der Fertigstellung des Layouts sich die einzelnen, erstellten Seiten anzeigen und live modifizieren zu lassen, bildet Adobe Shadow das perfekte Präsentationstool. Mit diesem Software Paket aus den drei Tools liegt es nur noch an der Hardware, diese richtig zu verarbeiten.

Die beliebtesten Android-Tablets für Webentwickler

Denn die beste, umfangreichste und aufwendigste Software bringt einem nichts, wenn das Gerät selbst nicht die notwendigen Eigenschaften mitbringt, die es für solch aufwendige Prozesse braucht. So bilden drei Tablets bisland die Spitze der „Handhelds für Entwickler“:

  • Des iPads größten Dorn im Auge stellt wohl das Asus Google Nexus 7 dar. Es bekommt magazinübergreifend die besten Bewertungen im Internet. Der Qualcom Snapdragon Prozessor mit vier Kernen und einer Gesamttaktung von 1,5Ghz schafft es in Verbindung mit den 2GB DDR3 RAM an Arbeitsspeicher eine Flüssigkeit in den Bedienungsabläufen zu entwickeln wie kein anderes Android Tablet.
  • Dicht gefolgt wird das Google Nexus vom Samsung Galaxy Tab 3, welches zwar nur mit 1 Gb Arbeitsspeicher und zwei, statt vier Kernen im Prozessor auskommt, dafür aber ein 3″ größeres Display als das Nexus besitzt (10,1 gegenüber 7 Zoll). Vor allem die aufgewertete 32 Gb Version bietet den nötigen Spielraum, um neben den arbeitstechnischen Abläufen eben auch eine Auswahl an privaten Medien (Spiele, Fotos, Videos, Musik) speichern zu können, ohne in der Usability Einschnitte verzeichnen zu müssen.
  • Der dritte im Bunde kann sich klar durch die lange Akku-Laufzeit auszeichnen. Das Memo Pad FHD 10, ebenfalls vom Google Tablet Hersteller Asus kommt, schneidet im Belastungstest am drittbesten ab. Es kommt zwar auf die gleiche Größe des Nexus, besitzt aber ebenfalls einen Quad-Core Prozessor, der auf 1,2 Ghz Taktfrequenz kommt.

Im Endeffekt bieten also mehrere Hersteller gleichstarke Modelle an, die alle für den Webdesigner genügend Leistung erbringen können. Da Usability nicht immer objektiv gewertet werden kann, muss also jeder selbst schauen, was er an Design, Handhabung und Oberfläche besser findet. Der Technik-Markt Saturn bietet eine große Auswahl an Tablets an, die man im Ladengeschäft oder online genau unter die Lupe nehmen kann.

Bildquelle: Google Presse Bilder

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Veröffentlicht von Gastautor

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2 Antworten zu “Webdesign auf Android-Tablets”

  1. So sehr ich Tablets schätze, für Webdesign würde ich in jedem Fall ein Netbook oder Ultrabook nehmen. Tablets eigenen sich meiner Meinung nach nur fürs Internetsurfen und Spiele spielen.

  2. Da muss ich meinem Vorredner Bitskin zustimmen. Tablets sehe ich auch nicht als eine Alternative zu Netbooks und co. Zu den Apps: Ich glaube kaum das man damit die selbe Freiheit hat wie mit dem Computer. Kann mich aber auch irren 🙂

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