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Mozilla Firefox 4 ist veröffentlicht worden…

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Mozilla Firefox Logo
Gerade erst hat Microsoft den Internet Explorer mit der Version 9 auf den neusten Stand gebracht, da zieht Mozilla mit der nächsten Version des Firefox hinterher. Seit dem heutigen Dienstag steht der neue Firefox 4 auf den Mozilla Webseiten zum Download bereit. Welche neuen Feature der Feuerfuchs auf Lager hat, dass möchte ich euch nun zeigen.

Im Gegensatz zum alten Firefox 3.6.x erreicht der 4er beim ACID 3 Test 97 Punkte, dass sind 4 Punkte mehr als die Vorgängerversion. Zu den fehlenden 3 Punkte heißt es:

Mozilla Firefox erreicht bewusst nur 97 Prozent des Acid3-Tests. Bei den letzten drei Prozentpunkten wird die Implementierung der SVG-Fonts getestet. Diese sind jedoch bereits in kommenden HTML-Versionen als obsolet markiert und durch die Einführung von WOFF verdrängt worden. Das Erreichen der 100-Prozent-Marke ist daher nur kosmetischer Natur und wurde von den anderen Browsern auch fehlerhaft implementiert, um gerade den Acid3-Test zu bestehen.

Die verbesserte Wertung im ACID 3 Test lässt auf eine verbesserte implementierung der aktuellen Webstandards und Darstellung schließen. Ähnlich wie der neue Internet Explorer 9 kommt auch der Firefox 4 mit einer Hardwarebeschleunigung für eine bessere und schnellere Darstellung von Schriften, Bildern und Videos daher.

Ganz generell hat der Firefox an Geschwindigkeit und Performance zugelegt und eine verbesserte JavaScript Rendering Engine. Auch die Unterstützung weiterer HTML5 Tags hat zugenommen, des Weiteren können im HTML5-Tag eingebettete Videos im freien Format WebM abgespielt werden.

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Von der Oberfläche her sind sich die Browserhersteller scheinbar einig: Tabs gehören nach oben: Googles Chrome hatte die Tabs schon immer oben, Apple hat die oben angelagerten Tabs damals in einer Beta Version vom Safari ausporbiert, in der finalen dann aber wieder zurückgezogen. Der Internet Explorer 9 hat die Tabs auch über der Adressleiste gelagert und auch der Firefox 4 passt sich diesem Trend an und präsentiert die Tabs oben, über der Adressleiste.

Alles in allem ist die Übersicht des neuen Firefox gut gelungen, er wirkt aufgeräumt und übersichtlich. Neu ist auch, dass es keine richtige Statusleiste mehr am unteren Bildschirmrand gibt. Diese Leiste ist für AddOns reserviert (nennt sich nun Add-On Leiste) und die Hover-Anzeige von URLS, wenn man über einen Link fährt, wird links unten über der Add-On Leiste eingeblendet.

Ein wirklich nettes Feature zum arbeiten mit vielen Tabs und Fenstern ist die Funktion „Tabs gruppieren“ mit der einzelne Tabs in Gruppen zusammengefasst werden können.

Mozilla Firefox 4 - Tabs gruppieren

Komplett überarbeitet wurde auch der Add-On Manager, hier auf einem Screenshot zu sehen:

Mozilla Firefox 4 - Add-On Manager

Ein weiteres Key-Feature ist die Sync Funktion – Diese ermöglicht das syncen von Lesezeichen und Einstellungen zwischen verschiedenen Geräten auf denen der Firefox installiert ist, auch mit dem Firefox Mobile alias Fennec. So soll jedem Benutzer auch bei einem Geräte wechsel stets die selbe gewohnte Umgebung geboten werden.

Auch für uns Webentwickler bietet der Firefox eine tolle neue Funktion, die Web-Konsole, diese bietet ähnliche Funktionen wie die Netzwerk Konsole des weitverbreiteten Firebug Plugins. Mit dieser Konsole lassen sich zum Beispiel Fehler in CSS und JavaScripten (usw.) finden und HTTP-Requests überwachen und analysieren.

Mozilla Firefox 4 - Web-Konsole

Alles in allem bietet der Firefox eine optimierte und verbesserte Darstellung von Webseiten, hat eine übersichtliche neue Oberfläche und gute Features für die Arbeit an unterschiedlichen Geräten. Mein Fazit: Man sollte mit dem Update nicht zu lange warte, der neue Firefox 4 macht Spaß und bietet ein sehr angenehmes Surfgefühl.

Einen ausführlichen Testbericht über neun Seiten gibt es auf dem IT-Portal Golem.

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Veröffentlicht von Pascal Bajorat

Pascal Bajorat ist Mediengestalter und arbeitet als Webdesigner / Webentwickler, Autor und Trainer in Berlin. In den vergangenen Jahren hat er sich vor allem auf das CMS WordPress und die Entwicklung von hochwertigen Webseiten und Sonderlösungen spezialisiert. Er hat den Webdesign-Podcast.de 2010 gegründet.

Webseite:

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