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Kreditkarte für die Firma: Was ist zu beachten?

WordPress Entwickler und Webdesigner

Wer als selbständiger Webdesigner oft auf Reisen ist oder viele Kundentreffen hat, muss auch finanziell flexibel sein. Die Kreditkarte ist immer noch die einfachste Zahlungsmethode, einen Flug oder ein Geschäftsessen zu bezahlen. Grundsätzlich sollten jedoch private und geschäftliche Ausgaben stets getrennt werden. Eine Firmenkreditkarte und ein Geschäftskonto müssen also her. Viele Angebote sind für Geschäftskunden sind jedoch sehr teuer. Das muss nicht sein Es gibt mittlerweile sogar kostenlose Geschäftskonten, das zeigen diverse Vergleichsportale. Die Vorteile eines separaten Geschäftskontos mit Kreditkarte überwiegen. Bei einer Vermischung geschäftlicher und privater Zahlungen auf einem Privatkonto können Probleme entstehen.  

Geschäftskonto mit Firmenkreditkarte bietet viele Vorteile

Kreditkarte für die Firma: Was ist zu beachten?

Es gibt für Freelancer zwar keine Pflicht ein Firmenkonto zu eröffnen, jedoch können erhebliche Nachteile entstehen, wenn auf Dauer private und geschäftliche Transaktionen auf dem privaten Konto vermischt werden. 

Die Transparenz und Übersicht, die ein Firmenkonto bietet, spart Zeit bei der Buchhaltung. Das ist jedoch nicht der Hauptgrund, warum ein separates Firmenkonto und eine Kreditkarte nur für berufliche Zwecke empfohlen werden. Zum einen geht es das Finanzamt bei einer Prüfung schlicht nichts an, für welche Dinge privat Geld ausgeben wird und zum anderen kann die Bank ernste Probleme machen, wenn viele geschäftliche Buchungen über das Privatkonto laufen.  

Banken sind dazu verpflichtet privat- und Geschäftskunden strikt zu trennen. Der Grund dafür sind gesetzliche Vorschriften, nach denen das Guthaben auf Privatkonten und Geschäftskonten unter Risikogesichtspunkten anders zu bewerten ist. Due Guthaben auf den Konten bestimmen beispielsweise auch den Rahmen inwieweit Kredite vergeben werden dürfen.  

Es kann also durchaus sein, dass der zuständige Bankberater anruft und um ein Gespräch bittet, wenn er bemerkt, dass geschäftliche Zahlungen und Geldeingänge über das private Konto oder die private Kreditkarte laufen.  

Im schlimmsten Fall ist nach den allgemeinen Geschäftsbedingungen sogar eine Kündigung des Kontos durch die Bank möglich. Dieses Risiko sollten Webdesigner, die als Freelancer arbeiten nicht eingehen, wenngleich jeder dafür Verständnis haben dürfte, dass gerade am Anfang der Selbständigkeit auch das private Konto oder die private Kreditkarte für geschäftliche Zwecke mitgenutzt wird. 

Große Unterschiede bei den Gebühren 

Ein großer Nachteil bei Firmenkonten ist, dass sie gegenüber privaten Konten relativ teuer sind. Die Gebühren richten sich zum Beispiel nach der Anzahl der Buchungen oder danach, ob Bargeldverkehr vorhanden ist. Das heißt insbesondere, ob Bareinzahlungen am Schalter oder Automaten erfolgen. Eine Kreditkarte für die Firma kann optional mit beantragt werden. Hierfür werden jedoch bei den traditionellen Banken ebenfalls Gebühren erhoben.  

Ein Kreditrahmen kann zudem oft erst nach einigen Jahren, wenn das Geschäft stabil läuft beantragt werden. Es gibt jedoch auch kostenlose Angebote für Neukunden, bei denen für die Kontoführung oder die Ausgabe einer mit dem Firmenkonto verbundenen Kreditkarte zumindest für eine Zeit keine Gebühren erhoben werden. Wenn keine größeren Bareinzahlungen auf das Konto erfolgen, empfiehlt es sich beispielsweise ein Konto bei einer reinen Internetbank zu eröffnen. Weil diese kein Filialnetz betreiben können sie in der Regel oft sehr viel günstigere Konditionen bieten. 

Veröffentlicht von Webdesign Podcast Gast

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